Förderverein des

Judo-Verbandes Berlin e.V.

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News

Volle Matte mit Miryam Roper beim 5. Offenen Berlin Randori 2018

Am Samstag haben sich 200 Judoka aus den Ostdeutschen Bundesländern zum Regionalrandori im Bundesstützpunkt Berlin getroffen.

Unter anderem von den Bundesstützpunkten in Leipzig und Frankfurt/O nahmen zahlreiche Athleten/innen teil. Vorwiegen im Altersbereich u18 angesetzt, in Vorbereitung auf die anstehenden Sichtungsturniere, traten auch einige U21 Judoka auf die Matte. 

 

Als Stargast konnte Miryam Roper einiges an Erfahrung und technischem Können aus ihrer langjährigen erfolgreichen Trainingsarbeit den Judoka mit auf deren sportlichen Weg geben. Im Mittelpunkt stand ihr, bei der Gegnerschaft gefürchteter, Ko-Uchi-Gari. So wurde neben unzähligen Randorirunden auch fundiertes Wissen zu Technik und Taktik (Übergang Stand-Boden) vermittelt. Miryam wird noch einige Tage am Bundesstützpunkt Berlin mit uns trainieren, bevor sie ihren nächsten Grand Prix in Den Haag (NED) bestreiten wird.

Herzlichen Dank, Miryam und viel Erfolg in Den Haag!

 

Das Training wurde auch sehr bereichert durch die Teilnahme unserer Berliner Bronzemedaillengewinnerin bei den letzten Olympischen Spielen und Vizeweltmeisterin Laura Vargas Koch. Viele Judoka nutzten die Gelegenheit, mit ihr im Randori ihre Kräfte zu messen und natürlich zu lernen.

Auch auf der Trainerseite fand sich starke Judokompetenz ein. Insgesamt eine tolle Trainingsatmosphäre. Auch im nächsten Jahr wird der Bundesstützpunkt Berlin wieder sechs überregionale Randoritage für die u18/u21 organisieren. (www.judo-verband-berlin.de)

Das nächste offene Randoritraining ist das Internationale Trainingscamp in Berlin vom 27.-30.12.2018 zu dem ca. 300 Judoka erwartet werden. (http://itc.judo-verband-berlin.eu/) Die Anmeldung ist noch möglich!

 

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U23 Europameisterschaft Györ/HUN

Zum Abschluss der Wettkampfsaison ging es für Anne-Sophie Schmidt (-57kg/ SC Lotos) & Janina Teßmann (-52kg/ BC Samurai) noch zur U23 Europameisterschaft. Im vergangenen Jahr fanden im ungarischen Györ bereits das European Youth Olympic Festival statt.

 

Annes Wettkampf startete mit einem schweren Los. Ihr stand die Siegerin des Glasgow European Open 2018 gegenüber. Mit einer klaren Linie konnte sie den Kampf im Golden Score dann für sich entscheiden. Beide darauffolgenden Kämpfe beendete sie vorzeitig im Boden, durch eine Würgetechnik. Das Halbfinale lief ebenfalls bis zu einem kleinen Fehler vielversprechend, ging dann aber leider zu Gunsten der späteren Europameisterin aus. Auch das kleine Finale endete nicht wie erhofft.
Zwar wurde es nicht das erhoffte Ergebnis, inhaltlich konnte man dennoch deutliche Verbesserungen im vergleich zum Beginn der Saison sehen.

 

Janina traf im Auftaktkampf auf die Spanierin Esteo Linne. Eine lösbare Aufgabe. Im Golden Score sorgte eine kleine Unachtsamkeit leider für das frühzeitige Aus.

 

Fotos: EJU

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U21 Weltmeisterschaft Nassau/Bahamas

Unter tropischen Palmen fand in diesem Jahr die Junioren Weltmeisterschaft statt. Auf dem karibischen Inselstaat Bahamas ging es zwischen weißem Sand und türkisem Meer hoch her.

Daniel Zorn (-100kg/ Randori)Teresa (Teta) Zenker (-78kg/ SV Halle) und Renee Lucht (+78kg/ HT16) vertraten im deutschen Team der Berliner Olympiastützpunkt. Unser Fördervereinssportler startete am letzten Wettkampftag mit einem Freilos ins Turnier und beendete seinen Auftaktkampf mit einem Wazari im Golden Score. Der spätere Bronzemedaillengewinner aus Polen verhinderte vor Ende der Kampfzeit allerdings Daniels Einzug ins Halbfinale. In der Trostrunde war für Daniel dann leider Schluss, seinem Kontrahenten aus Kanada kann er nicht genug entgegensetzten.

Bei den Damen läuft es am letzten Kampftag besser. Teta kann sich im Pool behaupten und zieht ins Halbfinale ein. Dort liefert sie sich einen Schlagabtausch mit ihrer Gegnerin aus Kroatien, gibt dann aber leider die entscheidende Wertung im Golden Score ab. Im Kampf um Bronze kann Teta zwar den Rückstand mit Wazari ausgleichen, aber auch hier fehlt das letzte bisschen zum Sieg. Dennoch ein guter 5. Platz. Die Hamburgerin Renee Lucht kann gegen die spätere Weltmeisterin aus Japan nicht viel ausrichten, sich aber in der Trostrunde durchsetzen und am Ende die Bronzemedaille in der Hand halten.

Herzlichen Glückwunsch!

Fotos: EJU

 

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